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Schaffhausen läutet die Zukunft des öffentlichen Verkehrs ein

Trapeze, das innovative und führende Unternehmen für Komplettlösungen im öffentlichen Personentransport, und die Verkehrsbetriebe Schaffhausen spannen zusammen und integrieren in Neuhausen am Rheinfall als ersten Standort in der Schweiz einen selbstfahrenden Bus in ein Leitsystem des öffentlichen Verkehrs. Dieser soll in naher Zukunft den Ortskern mit dem Rheinfall verbinden – Europas grösstem Wasserfall.

 

Selbstfahrende Fahrzeuge sind die Zukunft der Mobilität. Und diese Zukunft soll am Standort Schaffhausen Realität werden. An seinem europäischen Hauptsitz in Neuhausen am Rheinfall testet Trapeze seit kurzem die Einbindung eines autonom fahrenden Busses in ein Leitsystem des öffentlichen Verkehrs. In einer ersten Phase fährt der Bus auf einer abgesperrten Teststrecke auf dem SIG Areal oberhalb des Rheinfalls. Später soll der Bus Besucher vom Neuhauser Orstkern hinunter zum Rheinfall und wieder zurück bringen – und dies ganz ohne Fahrer. Zwar wird zunächst eine Kontrollperson im Bus mitfahren, um mit einem Controller im Notfall eingreifen zu können. In einer weiteren Phase wird der Bus komplett führerlos agieren. Falls sich der Bus unerwarteten Hindernissen oder Fussgängern nähert, stoppt er selbstständig. Die Reaktionszeit solcher Busse ist dank der fortgeschrittenen Technologie kürzer als diejenige eines Menschen.

 

Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Schaffhausen integriert Trapeze als erstes Unternehmen einen autonomen Bus in ein Leitsystem für den Linienverkehr. Auf diese Weise erfolgt eine direkte Anbindung der autonomen Mobilität an den öffentlichen Verkehr – ein mögliches «Erste-Meile-/Letzte-Meile»-Konzept, das weltweit einmalig ist im ÖV.

 

Um die Entwicklung der autonomem Mobilität voranzutreiben, gründete Trapeze eine eigenständige Start-up-Firma: Die AMoTech GmbH – technology for autonomous mobility mit Sitz in Neuhausen, Schweiz, unterstützt und berät Verkehrsbetriebe bei ihren Vorhaben mit autonom fahrenden Fahrzeugen. In Neuhausen am Rheinfall entsteht dadurch ein Kompetenzzentrum der ‚autonomous mobility‘, das zahlreiche weitere Player in diesem Umfeld anlocken und die Technologie weiter entwickeln wird.

 

«Das ist eine grosse Chance für den Standort Schaffhausen, der über eine lange Tradition im Mobilitätsbereich verfügt», sagt Christoph Schärrer, Delegierter für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen. «Im Mobilitäts-Lab werden neue Technologien für intelligente Mobilität und autonomes Fahren entwickelt und vor allem auch angewendet. Das ist weltweit einzigartig», sagt Schärrer. Das trifft auch auf die Wirtschaftsstrategie des Kantons zu, die darauf abzielt, zukunftsgerichtete Technologien und Unternehmen mit industriellem Hintergrund zu fördern. Es ist laut Christoph Schärrer auch ein sehr gutes Beispiel für den unternehmerischen Spirit in der Region Schaffhausen.

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Christoph Schärrer

Adrian Stettler

Wirtschaftsförderung
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